Bürgermeisterwahl

Am 09.09.2012 war Bürgermeisterwahl

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Bürgermeister für Freigericht

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Einstimmiges Votum für Amtsinhaber Lucas

Freigericht. Die Unabhängige Wählergemeinschaft Freigericht (UWG) kürte am vergangenen Wochenende den Amtsinhaber Joachim Lucas zum Bürgermeisterkandidaten und ist hocherfreut über die Tatsache, dass Lucas sich im September erneut dem Votum der Wählerinnen und Wähler in Freigericht stellt. Bei der Versammlung der UWG im Schulungsraum des Feuerwehrgerätehauses in Somborn stand zunächst der Bericht des Vorsitzenden Günther Thyriot auf der Tagesordnung. Thyriot ging noch einmal kurz auf die Kommunalwahlen im vergangenen Jahr ein und dankte dabei nicht nur den Wählerinnen und Wählern in Freigericht für den großen Vertrauensbeweis, sondern auch allen, die sich zu einer Kandidatur auf der Liste der UWG bereit erklärt hatten und mit dafür Sorge getragen haben, dass die UWG mit einem tollen Ergebnis aus den Wahlen hervor gegangen ist.

Zum einen sieht Günther Thyriot darin eine Zustimmung für die gute Arbeit die seine Fraktion in den vergangenen Jahren geleistet habe, aber auch einen großen Vertrauensbeweis in die Arbeit des Bürgermeisters, den seine Fraktion stets versucht habe vehement zu unterstützen. Natürlich spielten auch die derzeit brisanten Themen in seinem Bericht eine Rolle. Zum einen sei der Wille der Bürger zu respektieren und das Projekt Golfplatzerweiterung zurück zu Entwickeln. Andererseits mache er aus seinem Herzen keine Mördergrube und stelle fest, dass er persönlich eine andere Entscheidung in Sachen Umgehungsstraße Freigericht getroffen hätte,  weil er eine Entscheidung der Freigerichter Gemeindevertretung gegen das Gesamtprojekt für sehr problematisch halte. Er ist der Meinung, dass die Freigerichter Gemeindevertreter nicht über den Trassenabschnitt von Hasselroth entscheiden können. Akzeptanz finden bei ihm aber auch die Argumente, dass Hessen Mobil nicht oder nur sehr bescheiden auf die berechtigten Einwände der Freigerichter Gemeindevertretung eingehe und gegangen sei, die letztlich diese jetzt getroffene Entscheidung beförderten. Nun müsse nach Alternativen gesucht werden. Klar verwahrte sich Thyriot gegen den diffamierenden und unverschämten Aussagen des früheren Bürgermeisters Franz, der dem Fraktionsvorsitzenden und Bernbacher Ortsvorsteher Gerhard Pfahler Dinge in den Mund lege, die dieser nie gesagt habe. Die UWG wird sich durch solche Äußerungen nicht hinreißen lassen und sich auf dieses Niveau der politischen Auseinandersetzung einlassen.

Bürgermeister Joachim Lucas informierte die Mitglieder der UWG über seine Arbeit, die seit den vergangenen Kommunalwahlen nicht einfacher geworden sei. Er werde es aber nicht zulassen und rechtzeitig eingreifen, wenn mit teilweise unnötigen und zeitaufwendigen Anfragen praktisch die Verwaltung lahm gelegt werde, zumal oft die Thematiken der Anfragen schon längst in Bearbeitung seien oder gar schon einer Lösung zugeführt werden konnten. Er schaue mit einem gewissen Stolz darauf, dass die U3-Betreuung von Kindern in Freigericht auf einem guten Weg sei. Diverse Baumaßnahmen in diesem Bereich stünden an (Schatzkiste Somborn) oder seien schon abgeschlossen (Horbach). Relativ entspannt sehe der dem Termin entgegen, an dem der Rechtsanspruch der Eltern auf einen KiTa-Platz in Kraft trete. Zur Finanzierung der Maßnahmen hoffe und erwarte man Zuschüsse des Landes Hessen. Ebenfalls in eine positive Richtung geht der Aufbau eines Tagesmütter-Väter-Programms, bei der bis heute eine 45 %tige Abdeckung erreicht sei. Auch Lucas bedauerte den ablehnenden Beschluss der Gemeindevertretung in Sachen Umgehungsstraße, obgleich diese Entscheidung die Meinung der klaren Mehrheit der Bevölkerung widerspiegelt. Als richtigen, wenn auch mit einem dauerhaften finanziellen Kraftakt der Gemeinde verbundenen Schritt sehe er in der alleinigen Übernahme der Verantwortung für das Hallenbad. Der Main-Kinzig-Kreis habe sich aus dem einst gemeinsam gebildeten Zweckverband verabschiedet und es seien auch Sanierungsmaßnahmen im Hallenbad nötig. Aber, so Lucas, das Bad sei für die Wohn- und Lebensqualität in Freigericht ebenso nötig, wie für die vielen Schülerinnen und Schüler, die täglich ihren Schwimm/Sport-Unterricht dort erhielten. In den Flächennutzungsplan sei  ein Mobilfunk-Konzept eingearbeitet worden, was zwar die vorhanden Einrichtungen nicht verändern werde, weil diese Bestandsschutz hätten. Auf der anderen Seite sind aber Überraschungen bei ausgewählten Standorten künftig ausgeschlossen. Die Neugestaltung der Ortsmitte Somborn sei im Gange. Der erste Schritt sei mit der Gestaltung des Rathausplatzes bereits umgesetzt und auch die Ideen der Bürgerinnen und Bürger werden versucht einzuarbeiten, wo immer dies auch möglich ist.

Die Arbeitsgemeinschaften, unter anderem auch die für die Ortsmitte Somborn, werde auf jeden Fall angehört und die Vorschläge diskutiert. Zweifellos seien manche Entscheidungen, die aufgrund von Vorgaben getroffen worden seien nicht auf die automatische Zustimmung der Bürgerschaft gestoßen. Dabei denke er an die Einführung einer gesplitteten Abwasserabgabe, die aber aufgrund gesetzlicher Vorgaben Realität werden müsse. Er bedauere außerdem, dass er den Schuldenstand der Gemeinde in seiner Amtszeit habe nicht deutlicher reduzieren können. Aber daran arbeite er mit großem Ehrgeiz weiter. Auch an der Bereitstellung weiterer Gewerbeflächen im Gewerbepark Birkenhain, wo es Interessenten für eine deutliche Erweiterung vorhandener Bausubstanz gebe, die dann auch automatisch weitere Arbeitsplätze schaffe, werde intensiv gearbeitet. Mit Augenmaß und Visionen für die Zukunft wolle er eine zweite Amtszeit angehen und bat dafür um die Unterstützung. Er werde weiterhin für die Bürgerinnen und Bürger arbeiten und die Gemeinde Freigericht auch in den kommenden Jahren nach vorne bringen. Um dies umsetzen zu können bitte er um das Vertrauen der  Freigerichter. Den ersten Schritt machte die UWG mit der einstimmigen Nominierung von Joachim Lucas als Bürgermeisterkandidaten.