Pressemeldungen

Jahreshauptversammlung der UWG- Freigericht

 

Sommerfest und 65 Jahre Unabhängige Wählergemeinschaft Freigericht

der Unabhängigen Wählergemeinschaft weitere gute Jahre mit ihrem Bürgermeister Joachim Lucas und jungen Bürgern, die sich für das Wohl der Gemeinde einsetzen. Er beendete seinen Vortrag mit den Worten: „Lerne aus der Vergangenheit, lebe in der Gegenwart, blicke in die Zukunft“

Am späten Nachmittag konnten noch zwei Gäste begrüßt werden. Aus Linsengericht kam Heinz Breitenbach von den Freien Wählern. Auch Landrat Erich Pipa nahm sich die Zeit mit seiner Gattin, der UWG einen Besuch abzustatten.

Der UWG – Vorsitzende Günther Thyriot hatte zum Sommerfest am 21. August in das Anglerheim, Somborn eingeladen – über 70 Mitglieder und Gäste kamen.

Entsprechend der UWG – Zielsetzung, eine offene Gesprächskultur zu pflegen und zu fördern, reichte die Bandbreite der Themen von persönlichen Informationen bis zu aktuellen kommunalpolitischen Anliegen. Günther Thyriot begrüßte Bürgermeister Joachim Lucas mit seiner Frau Anni und Altbürgermeister Walter Streb mit Begleitung.

Er bedankte sich bei den UWG – Frauen und der Organisatorin Andrea von Rhein für Salat, Kuchenspenden und Tischschmuck.

Er begrüßte auch das Team des Angelsportvereins Somborn, das für ein paar Stunden ihr Vereinsheim zur Verfügung stellte und die Bewirtung organisierte.

Dann gab er in seiner Einführungsrede einen Überblick über die Arbeit der UWG in den kommunalen Gremien und anstehende Entscheidungen. Bürgermeister Joachim Lucas konnte die Informationen ergänzen und nahm anschließend zu ausführlichen Gesprächen an verschiedenen Tischen Platz.

Reinhold Trageser gab einen kurzen Überblick über 65 Jahre UWG – Freigericht: 65 Jahre sind eine Zeit, auf die die UWG stolz sein kann. Diese 65 Jahre beinhalten Fleiß und Ausdauer in einer turbulenten Zeit. Die Erfolgsstory, meine Damen und Herren, begann 1946 in den selbständigen Gemeinden Altenmittlau, Horbach, Bernbach, Neuses und Somborn.

In jeder Gemeinde bildeten sich Wählergemeinschaften, die nach den Wirren der Nachkriegszeit die Gemeinden aufbauten. Die UWG konnte in dieser Zeit Bürgermeister in Horbach Bernbach und Somborn stellen Die Wählergemeinschaften bildeten den Grundstock für die UWG bei dem Zusammenschluss 1970 zur Gemeinde Freigericht. Nach dem Zusammenschluss der fünf Gemeinden zur Gemeinde Freigericht erlebte die UWG in den folgenden Jahren ein Auf und Ab.

Das Jahr 2006, in dem wir unser 60 jähriges Bestehen mit einer Ausstellung und einem Festkommers feiern konnten, läutete eine Wende in Freigericht ein. Bei den Kommunalwahlen 2006 konnte die UWG ihre Fraktionsstärke um 5 Sitze erweitern. Bei den Bürgermeisterwahlen stellte erstmals seit 1970 die UWG mit Joachim Lucas den Bürgermeister der Gemeinde Freigericht. Trotz der Turbulenzen in diesem Jahr und der Zunahme von Gruppen und Parteien bei den Gemeindewahlen konnte die UWG ihre Mandate halten und in den Ortsbeiräten zulegen. Die Politik von Bürgern für Bürger vor Ort hat eine lange Tradition. Für die Mitglieder der UWG ist das auch in Zukunft Verpflichtung.

Unter uwg – freigericht.de ist im Internet die Historie der UWG ausführlich beschrieben.

Bei Kaffee, Kuchen und politischen Gesprächen wurde das Sommerfest beendet.

Auf dem Bild sehen Sie von links den UWG – Vorsitzenden und Ersten Beigeordneten Günther Thyriot, Bürgermeister Joachim Lucas, Landrat Erich Pipa, Kreistagsabgeordneten Heinz Breitenbach und den Fraktionsvorsitzenden der UWG Gerhard Pfahler

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UWG – Freigericht stellt Weichen für die erste Sitzung nach der Sommerpause

In seiner jüngsten Arbeitssitzung zog der UWG-Vorstand eine Bilanz der bisherigen Arbeit in der neu formierten Freigerichter Gemeindevertretung und stellte für die UWG die Weichen für die weiteren Aktivitäten nach der Sommerpause.

Einen großen Raum nahm dabei die Diskussion über den Gemeindeentwicklungsplan ein, dessen Erarbeitung demnächst von der UWG durch einen entsprechenden Antrag in der Gemeindevertretung auf den Weg gebracht werden soll. In die Beratungen hierzu sollen auch bereits gestellte Anträge anderer Gruppierungen und Anregungen aus der Bevölkerung mit einbezogen werden, soweit sie zukunftsrelevant sind.

Das UWG-Gremium befasste sich aber auch mit tagespolitischen Themen und hier vor allem mit der von einigen wenigen Personen aus verschiedenen Lagern künstlich angeheizten Stimmung in den Sitzungen der Gemeindevertretung und in diversen Presseverlautbarungen.

Günther Thyriot, der 1. Vorsitzender der UWG-Freigericht ist und gleichzeitig das Amt des ersten Beigeordneten im Gemeindevorstand bekleidet, fasste die Stellungnahmen seiner UWG-Kollegen mit folgenden Worten zusammen:

Am Verhalten einzelner, sowohl aus den Reihen der CDU, als auch aus dem Lager der neu im Parlament vertretenen Gruppierungen, sieht man, dass der Wahlkampf zur Bürgermeisterwahl bereits begonnen hat.

Bürgermeister Joachim Lucas hat das in seiner Stellungnahme in der Presse ganz richtig festgestellt. Das Getöse zum Thema DSL macht das auch deutlich. Obwohl im Rathaus an einer Lösung gearbeitet wird, macht z.B. der CDU-Fraktionsvorsitzende –Patrice Göbel – diese Arbeit ständig madig.

Es kann doch nicht angehen, dass man auf der einen Seite den Bürgermeister und die Verwaltung ständig mit oft kleinlichen Anfragen und Anträgen überhäuft, was zwar legitim aber auch zeitraubend ist und dann Kritik übt, weil wichtige Dinge angeblich zu lange dauern würden.

Der Erfolg hat viele Väter. Das sehen wir an der DSL Arbeitsgruppe der Gemeinde Freigericht, deren Gründung sich die CDU auf die Fahne schreibt. Es war allerdings Bürgermeister Lucas, der sie vor einigen Jahren ins Leben rief. Er suchte sich Fachleute aus allen Parteien, die auch Beruflich mit dieser Materie zu tun hatten um das Wissen zu bündeln, und den Kabelanbietern fachlich die Stirn bieten zu können. Wir werden im Ergebnis sehen, dass es so funktioniert. Wir wissen aber auch das Netzbetreiber nicht zu den schnellsten Dienstleistern zählen. Hin und wieder ist sicherlich etwas Geduld von Nöten, wichtig ist das Handfeste Ergebnis und nicht die Polemik.

Wenn die CDU den vorangegangenen Bürgermeistern, die alle aus ihren Reihen stammten, so auf die Finger gesehen hätte, wie sie das bei Joachim Lucas glaubt tun zu müssen, dann wären nicht so viele brisante Themen (z.B. Änderungen der Straßennamen, gesplittete Abwassergebühr u.ä.) verschleppt worden, die jetzt von Lucas beherzt angegangen werden und wofür er mutig den Kopf hinhält.

Die Unabhängige Wählergemeinschaft Freigericht missbilligt in besonderer Weise das Verhalten und die verbalen Angriffe einzelner Gemeindevertreter gegenüber dem Bürgermeister und gegen den ersten Beigeordneten, also letztlich gegen die UWG in den Gemeindevertretersitzungen. Für „Ausrutscher“ bei den Neulingen im Parlament kann die UWG bis zu einem gewissen Grad Verständnis aufbringen, denn die wollen und müssen sich ja erst profilieren.

Getreu ihrer bisherigen Verhaltensweise wird sich die UWG auch künftig nicht auf Auseinandersetzungen einlassen, die auf einem Niveau geführt werden, wie es oben beispielsweise beschrieben wurde. Sei es im Parlament oder in der Presse. Wenn es jedoch um echte Interessen der Bürger geht, ist die UWG zu jeder Zeit mit jedem gesprächsbereit.
UWG-Pressedienst